Erfahrungsbericht: Drehflügelpropeller “VARIPROFILE” von SPW GmbH

Ist ein Segelboot mit Festpropellern überhaupt noch ein Segelboot? Kann es sein, dass man pro 16 Zoll Festpropeller bei einem Segel-Katamaran einen hydrodynamischen Widerstand von 150-300 Newton akzeptiert, ohne dass beim Segeln die Mundwinkel runtergehen?

Was war das teilweise für ein Höllenlärm, wenn wir die Getriebe im Leerlauf hatten, wenn man ab etwa 8 Knoten den Eindruck hatte, das Getriebe fliegt auseinander! Oder wenn dann der Gang des Saildrives eingelegt wurde, um das Getriebe zu schonen – das Rumpeln des Wasserwiderstands, der an dem Saildrive gezerrt hat!

Alles vorbei!

Auf der Boatfit 2011 war es soweit: die Entscheidung fiel gegen Faltpropeller zugunsten von Drehflügelpropellern aus dem Hause SPW GmbH in Bremerhaven.

Die Montage gestaltete sich einfach, man sollte den passenden Drehmomentschlüssel haben oder kaufen (Proxxon, ca 50 EURO).

Schon beim ersten Segeln, beim Überführungstörn dann bei 4-5 Beaufort die Offenbarung: unser Boot lief leicht und behände. Der Wasserabriss am Heck, und das Kielwasser haben nicht mehr diese extremen Turbulenzen, wie es noch bei den Festpropellern war.

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2 Gedanken zu „Erfahrungsbericht: Drehflügelpropeller “VARIPROFILE” von SPW GmbH“

  1. Lieber Michael,

    mich würden Deine Erfahrungen mit dem Propeller interessieren.
    Ich besitze auch eine Athena 38 und möchte von den festen
    Propellern weg.

    Grüße

    Eric

    1. Die Propeller machen dich tatsächlich 0,5 bis 1,5 Knoten schneller. Das Boot läuft leichter, das spürst du deutlich beim Segeln.
      Festpropeller sind eine Schande für einen Katamaran.
      Bei Geschwindigkeiten jenseits der 10 Knoten fasse einfach mal an die Maschine, solange die Festpropeller dran sind!
      Es ist ein Gefühl, als wollte es die Maschine vom Fundament reissen.
      Die SPW Propeller sind seglerisch schlichtweg eine Offenbarung.

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